just.before.after.kane
Foto: Stephanie Kayss

just.before.after.kane

19.08.2010

Offene Probe eines Projektes von Laura Linnenbaum

I just hope to god that death is the fucking end. start...
Interdisziplinäres und hochschulübergreifendes Projekt zur „very long silence“ in Sarah Kanes „4.48 Psychosis“, dessen Ausdrucksmöglichkeit nicht mehr darin besteht, was zwischen den beiden Komponenten einer theatralen Verständigung vermittelt wird, sondern in der Mitteilung, dass eben keine Vermittlung mehr stattfindet.

Just.Before.After.Kane ist dabei die Suche danach, ein sich neben/zwischen/hinter/unter dem Wort aufmachenden Unendliches, das ebenso utopisch wie bedrohlich scheinen muss, mit einer Puppenspielerin und sieben Musikern prozesshaft zwischen Zuschauer und Bühne möglich zu machen.

Die offene Probe am 19. August versteht sich als Preview eines länger andauernden künstlerischen Suchprozess, der erst 2011 zur Premiere gelangen wird.

Regie: Laura Linnenbaum (HfMDK)
Bühne: Victoria Philipp (Akademie der Bildenden Künste Wien)
Komposition: Jagoda Szmytka (HfMDK)
Musik: Ensemble Interface
Video: Stephanie Kayss (HfG Offenbach)
Puppenspiel: Sophie Bartels (HfS Berlin)
Dramaturgie: Lisa Herms (HMT Leipzig)
Tanz-Dramaturgie: Lili Milhaljovic (HfMDK)
Mentor: Michael Stöppler

Das Projekt wird durch den Fonds „Tanz der Künste“ sowie die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und die Hessische Theaterakademie gefördert.