Ödön
Foto: www.jahnkedesign.com
ÖDÖN

Ödön

06. - 08.02.2014

Vier Auseinandersetzungen mit den Hauptwerken Horvarths von den Regiestudenten der HfMDK

Der zweite Regie-Jahrgang der HfMDK Frankfurt am Main zeigt vier je halbstündige Auseinandersetzungen mit Ödön von Horváths Hauptwerk. Die Projekte entstanden unter der Betreuung von Bernhard Mikeska und Alexandra Althoff in Zusammenarbeit mit Studierenden der Studiengänge Dramaturgie, Bühnenbild und Theater- und Orchestermanagement aus Frankfurt und Offenbach am Main. Mit SchauspielerInnen aus der freien Szene.


KASIMIR UND KAROLINE
Mit Dawn Robinson und Vincent Heppner
Bühne Laura Robert
Kostüm Kathrin Müller & Julia Sauthoff
Dramaturgie Björn Fischer
Regie Jan Philipp Stange u.a.

Eine halbe Stunde in sieben Bildern nach Kasimir und Karoline von Horváth - - Als sie hereinkamen, trat vor den Bildern Stille ein. Und wir haben es versucht, aber dann stand ein Text im Weg. Doch wir gingen los und haben zu sprechen versucht. Und sie sah einen Zeppelin und er konstatierte. Aber beide spürten, dass bei den Bildern ein Leben war, auch wenn sie es noch nicht wussten. Da sahen sie einander und wagten sich vor, denn wenn da Leben ist, dann will ich dort hin, dachte sie. Und plötzlich war wieder Stille. Doch nun hörte man sie.


GLAUBE LIEBE HOFFNUNG
Mit Jorien Gradenwitz, Andreas Jahncke, Stephan Müller
Bühne/Kostüm Johanne Schröder / Kim Stöber
Dramaturgie Carmen Salinas, Musik: Alain Volpe / Stephanie Shim
Licht Meike Weigel
Choreographische Unterstützung Finn Lakeberg
Regie Felix Kracke

Die letzten Hemden sind verschachert, so geht es blankgezogen durch den Dispo. Mit entblößten Körpern dem Ruin entgegen. Schießen sich über alle Haufen, zur Schau gestellt und zum Verkauf bereit. Als halb- und kaum-, als Vollinvaliden mit mehr als nur einem Bein schon in der Anatomie.
Bloß, wer will noch diese Leiber und zu welchem Preis? Die Füße lahm, die Hände steif, doch dieser Tod wird sie nicht kriegen. Denn: die Hoffnung stirbt zuerst.


GLAUBE LIEBE HOFFNUNG

Mit
Lea Gerstenkorn, Paul Hofmann, Vera Schmidtke
Bühne
Tatjana Ahle/ Hannah Meisinger/ Florence Stürmer
Dramaturgie Benjamin Große
Regie Sophia Stürmer

Als oberstes Ziel gilt: in ein Schinkenbrot zu beißen, danach kommt tief verwurzelter Glaube. Dann Liebe. Ohne Liebe kein Leben. Hoffnung gibt es eh. Hoffnung kann so grausam sein. Auch ohne Hoffnung kein Leben! Also bleib schön lebendig dabei!

GESCHICHTEN AUS DEM WIENER WALD
Mit
Oliver Scholz, Sonja Sofia Yakovleva, Katharina Dehner und Lutz Jahnke
Bühne Marco Alexandro Ippoliti, Dramaturgie: Philipp Urrutia
Regie Gertje Graef

„Jetzt möcht ich in deinen Kopf hineinsehen können, ich möcht dir mal die Hirnschale herunter und nachkontrollieren, was du da drinnen denkst –“
 
Marianne. Eine Puppenklinik mit Scherzartikel, Spielwaren, Totenköpfen, Zinnsoldaten und einem Skelett im Fenster. Ferner: Einige entfernte Verwandte, bengalisches Licht, die schöne blaue Donau, kleine weißgekleidete häßliche Kinder. Kurz: Eine Totenmesse, ein Verlobungsfest, eine Geburt. Geschichten aus dem Wiener Wald.

ÖFFENTLICHE PROBEN IM FRANKFURT LAB
Donnerstag, 06.02.2014, 19:30 Uhr
Freitag, 07.02.2014, 19:30 Uhr
Samstag, 08.02.2014, 19:30 Uhr