Wunderland
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Gesine Danckwart

Wunderland

07. & 08.02.2013 F20 P13

von Gesine Danckwart
Uraufführungsinszenierung Nationaltheater Mannheim

Aufsteigen, abgrenzen, abmessen, aufschneiden, durchleuchten, durchtherapieren, assessmenterklären und dann muss das, was da ist, immer noch den Humantest im Internet bestehen. Eine Seele ist, muss wohl auch da sein. Wie umgehen mit der Schuld des Wohlstandsglücks, und für wen funktioniert diese scheinbare Wunderwelt eigentlich? Dazwischen davor da dran Vertreter und Illegale, alte und ganz normal smart-Einsame vor der großen nahen Krisenwelt. Wer sind die WIR-Oktoberfest-Gesellschaft? Schnelles Abchecken für Privatheiten. Da muss doch noch mehr sein. Reden ums Verrecken/Überleben. Warten.

»Sinn ist der Trost der Schwachen − allein es wäre so schön und ohne geht es auch nicht. Die mit einer guten Technik kommen besser durchs Leben. In der pragmatischen Welt der Nachideologien blühen die Überlebensentwürfe einer neuen Ehre und Moral, ConsumerHedonismus oder lebenstotale Antworten, die so schön komplett immer mal wieder in Religion und Fundamentalismus zu finden sind. Ein paar Figuren erfinden sich neu. Nein, das ist jetzt kein Spaß, das sind Wir und Ich und der Rest ist unten oder draußen oder zählt sowieso nicht. Kannst du mein Steigbügel sein zum Glück?« (G. D.)

REGIE Cilli Drexel
KOSTÜM Marcela Snaselova
BÜHNE Timo von Kriegstein
DRAMATURGIE Katharina Blumenkamp

AUFFÜHRUNGEN IM FRANKFURT LAB
Donnerstag, 07. und Freitag, 08. Februar 2013
Wunderland von Gesine Danckwart, Uraufführungsinszenierung Nationaltheater Mannheim
(Uraufführung am 25. Januar 2013 am Nationaltheater Mannheim)


Ein Werkauftrag für die Frankfurter Positionen 2013 - eine Initiative der BHF-Bank-Stiftung.