Panel 1 und 2: Streit um die Moderne
Foto: Valentin Badiu
Frankfurt LAB

Panel 1 und 2: Streit um die Moderne

01. & 02.02.2013 F20 P13

Symposium

Die Moderne lässt sich verstehen als ein stetiger Prozess der Entgrenzung und dynamischen Selbstüberschreitung: Alles, was ist, soll sich im Namen von Freiheit, Wohlstand, Gerechtigkeit und Kreativität zu einem Mehr und Besseren hin bewegen. Doch gingen und gehen mit diesem Prozess immer auch negative Entwicklungen einher: eine entfesselte Ökonomie, die alles in ihren Sog zu ziehen droht; eine atemlose Steigerungslogik, die riskiert, ins Leere zu laufen; verschärfter Wettbewerb und permanenter Überbietungszwang, die verbindliche Gemeinsamkeiten auflösen und die Subjekte überfordern. Angesichts solcher Zeitdiagnosen stellt sich heute verschärft die Frage, was Fortschritt noch bedeuten kann.

SYMPOSIUM IM FRANKFURT LAB
Freitag, 01. Februar 2013
Panel I: Streit um die Moderne I: Normativer Gehalt und soziale Dynamik,
Einführungsvortrag von Axel Honneth
Mit Rahel Jaeggi und Armin Nassehi

Samstag, 02. Februar 2013
Panel 2: Streit um die Moderne II: Eine Moderne — viele Modernen?
Mit Iwo Amelung, Christian Kravagna, Shalini Randeria, Susanne Schröter
Moderation Wolfgang Knöbl